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Kraft Heinz
· Quartalszahlen
Auffällig
Kraft Heinz übertrifft Gewinnerwartungen, Umsatz und Kerngewinn sinken weiter
Kraft Heinz erzielte einen bereinigten Gewinn je Aktie von 0,53 Dollar. Das lag über den 0,43 Dollar, die der Durchschnitt der Analysten erwartet hatte, war aber 13,1 % niedriger als ein Jahr zuvor. Der Nettoumsatz sank um 2,0 % auf 6,1 Milliarden Dollar, weil der Absatz von Fleischwaren, Soßen und Getränken in Nordamerika zurückging. Höhere Kosten schmälerten zudem den Kerngewinn.
Die Ergebnisse
3. Quartal 2026
+23,8 %
Bereinigter Gewinn
-0,6 %
Umsatz
+3,8 %
Die Aktie
Bereinigter Gewinn je Aktie
Erwartet 0,43 $
0,53 $
Umsatz
Erwartet 6,15 Mrd. $
6,12 Mrd. $
Was das Unternehmen erwartet
Für 2026 erwartet das Unternehmen nun einen organischen Nettoumsatz, der um 0,5 % bis 1,25 % sinkt (zuvor Rückgang um 0,5 % bis 2 %). Beim bereinigten operativen Ergebnis in konstanter Währung rechnet es mit einem Rückgang um 16 % bis 18 % (unverändert). Den bereinigten Gewinn je Aktie erwartet es bei 2,07 bis 2,13 Dollar (zuvor 2,03 bis 2,09 Dollar). Außerdem rechnet es damit, dass die bereinigte Bruttogewinnmarge am unteren Ende ihrer Spanne liegt, und mit einer Umwandlung des freien Cashflows in Gewinn von rund 110 %.
Ergebnisse für das 3. Quartal 2026, veröffentlicht am 4. November, vor Börsenöffnung. Erwartet: Durchschnitt der Analystenschätzungen. Gewinn je Aktie nach den GAAP-Rechnungslegungsstandards: 0,46 $.
Wer sie hält
KI-Analyse
4. Nov.
Was das Quartal geprägt hat
Steigende Kosten drücken den Kerngewinn
Das bereinigte operative Ergebnis sank um 15,2 % auf 0,9 Milliarden Dollar. Gemeint ist der Gewinn aus dem Kerngeschäft vor Einmaleffekten. In der Mitteilung werden höhere Beschaffungs- und Logistikkosten, höhere variable Vergütungen der Belegschaft, ein schwächerer Absatzmix und mehr Werbeausgaben als Ursachen genannt. Außerdem heißt es, Effizienzeinsparungen hätten diese Kosten nicht aufgefangen.
Nordamerika schrumpft weiter
Der organische Nettoumsatz, der Währungseffekte und verkaufte Geschäfte herausrechnet, sank um 1,1 %. In Nordamerika betrug der Rückgang 3,2 %. Die Mitteilung verweist dort auf geringere Verkäufe von Fleischwaren, Soßen und Erfrischungsgetränken. Lieferungen, die Kunden ins zweite Quartal vorgezogen hatten, kosteten etwa 0,8 Prozentpunkte.
Schwellenländer wachsen
Der organische Nettoumsatz in den Schwellenländern stieg um 15,6 %, unterstützt durch höhere Preise und höhere Absatzmengen. Das bereinigte operative Ergebnis des Segments stieg dort auf 81 Millionen Dollar, nach 66 Millionen Dollar. Das Segment ist jedoch zu klein, um die Rückgänge in Nordamerika auszugleichen.
Was das ändert
Prognose leicht angehoben
Kraft Heinz hob das untere Ende der Prognose für den organischen Umsatz 2026 an. Nun erwartet das Unternehmen einen Rückgang um 0,5 % bis 1,25 %, zuvor waren bis zu 2 % angesetzt. Außerdem hat es die Spanne für den bereinigten Gewinn je Aktie auf 2,07 bis 2,13 Dollar angehoben, zuvor 2,03 bis 2,09 Dollar.
Unternehmen erwartet weiteren Ergebnisrückgang in diesem Jahr
Das Unternehmen erwartet weiterhin, dass das bereinigte operative Ergebnis in konstanter Währung 2026 um 16 % bis 18 % sinkt. Diese Prognose schließt rund 700 Millionen Dollar an zusätzlichen Investitionen gegenüber 2025 ein.
Kaffeesparte soll verkauft werden
CNBC berichtete am 4. November 2026, dass Kraft Heinz das nordamerikanische Kaffeegeschäft verkaufen wird, zu dem auch Maxwell House gehört. Die Sparte wird dabei mit 650 Millionen Dollar bewertet. Das Unternehmen plant, rund 500 Millionen Dollar der Erlöse nach Steuern zur Tilgung von Schulden einzusetzen, sobald der Verkauf Mitte 2027 abgeschlossen ist.
Was es nicht sagt
Ein Handelstag ist kein Urteil
Die Aktie schloss am 4. November 2026 mit einem Plus von 3,8 %. Das war eine Reaktion auf einen einzigen Nachrichtentag, zu dem auch der Kaffeeverkauf gehörte. Umsatz und Kerngewinn sinken weiterhin, und ein Quartal über den Erwartungen zeigt nicht, ob die Trendwende gelingt.
Analyse, von einer KI aus öffentlichen Daten geschrieben. Sie ist keine Anlageberatung.